Am 1. August 1888 wurde die Turn- und Sportgemeinde Pasing als 5.
Münchner Turnverein gegründet. 1891 weihte der Verein seine erste
Fahne, die heute noch im Besitz der TSG Pasing ist. Pate war die
Turngemeinde München.
1892 wurde das Gauturnfest des Gaues Weilheim
in Pasing mit 25 teilnehmenden Vereinen ausgerichtet. 1900 gründete der
Vorstand den Amper-Würm- Turngau und 1902 fand das zweite Gauturnfest
statt. In Pasing, das mittlerweile Stadt geworden war, führten die
Turner jahrelang im Rahmen des Pasinger Volksfestes Wettkämpfe durch,
die bei der Bevölkerung starken Anklang fanden. Am 6.7.1905 wurde der
Verein ins Vereinsregister eingetragen. Im Laufe der Jahre gelang es,
den Verein aus verhältnismäßiger Bescheidenheit herauszuführen und ihm
vermehrte Geltung zu verschaffen. Die 88er wurden Träger der
turnsportlichen Bewegung in Pasing.
1908 schloss sich der mächtig
aufstrebende Rasensport dem Turnverein an. 1908 wurde die
Fußballabteilung gegründet. Ebenfalls 1911 wurde die Hockeyabteilung
gegründet und 1913 eine Leichtathletikabteilung.
1915 konnte der
Verein nach 2-jährigen Verhandlungen das Vereinsgelände an der
Aubingerstraße erwerben und einen Sportplatz, einen Tennisplatz und ein
Umkleidegebäude errichten.
1930 erfolgte die Gründung der Handballabteilung.
1950 konnte der Verein sein neues Vereinsheim mit Wirtschaftsgebäude und Umkleide-Kabinen beziehen.
1956 wurde die jetzige Satzung neu verfasst.
Die
Turnabteilung ist inzwischen auf eine Mitgliederzahl von 345
angewachsen. Insgesamt 27 Trainer betreuen 19 Turngruppen jeden Alters
und 8 verschiedene Fitness-Stunden. Die derzeit 5 Wettkampfgruppen
konnten in den letzten Jahren bayernweit sehr große Erfolge verzeichnen.
Die Fußballabteilung umfasst 338 Mitglieder.
Die
Hockeyabteilung hat sich im Laufe der Jahrzehnte im bayerischen und
deutschen Hockey aber auch darüber hinaus im Ausland einen achtbaren
Ruf erkämpf und besteht momentan aus 211 Mitgliedern.
Die Handballabteilung zählt 103.
Insgesamt
hat die TSG Pasing 997 Mitglieder. Besonders groß ist der Anteil der
Kinder und Jungendlichen (612), was auf konsequente Jugendarbeit und
Engagement durch Trainer und Betreuer zurückzuführen ist.
Die
ständige Aus- und Weiterbildung unserer Trainer schafft eine kompetente
Basis auf fachlicher und didaktischer Ebene. Spaß am Sport wird
vermittelt, Talente werden gefördert, aber vor allem wird Wert auf das
sportliche Miteinander gelegt.